Marienkäfer

Feinde des Marienkäfers und wie er sich schützen kann

Marienkäfer müssen sich besonders vor der Brackwespe in Acht nehmen. Sie legt ihre Eier unter die Deckflügel der Käfer. Im Winter schlüpfen dann die Larven und fressen die Marienkäfer. Auch die Ameisen sind Feinde des Marienkäfers, da sie gerne die Eier der Käfer in ihren Ameisenbau verschleppen. VögelEidechsen, und Laufkäfer können den Marienkäfern ebenfalls gefährlich werden. 

Die Marienkäfer können sich aber auch helfen. Bei Gefahr sondern sie eine gelbe Flüssigkeit aus ihren Beingelenken ab. Sie stinkt und enthält ein Gift. Das wissen die Feinde und bleiben den Käfern meist fern.

Kurt F. Domnik/pixelio.de

Inga Insekta interviewt Herrn Siebenpunkt

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Uschi Dreiecke/pixelio.de

Wo sind eigentlich die Marienkäfer im Winter?

Ab Oktober, wenn es draußen kälter wird, suchen Marienkäfer wärmere Unterkünfte auf. Sie kuscheln sich in Gruppen zusammen und überwintern unter Steinen, im Moos oder im Gras, in Rinde oder im Laub Friert es draußen, fallen die Marienkäfer in Winterstarre. Sie sehen dann aus, als wären sie tot, sind es aber nicht.

Die vier Entwicklungsstadien des Marienkäfers

Die Marienkäferweibchen legen bis zu 400 Eier an die Unterseite von Blättern, an Tannennadeln oder in Baumrinde. Diese Eier haben eine längliche Form, ähnlich wie Reiskörner. Sie sind nur viel kleiner. Ihre Farben sind gelb bis orange, je nach Marienkäferart.

Nach nur 5 bis 8 Tagen schlüpfen aus den Eiern kleine Larven. Sie sehen aus wie kleine, bunte Raupen mit 6 kleinen Beinchen vorne. Eine Larve frisst bis zu 400 Blattläuse.

Nach 1 bis 2 Monaten hängen sich die Larven an Zweigen, Blättern oder Rinden und verpuppen sich.

Jetzt dauert es nur noch 6 bis 9 Tage, bis der fertige Käfer schlüpft.

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